Reise der Mittwochturnenden

Reise der Mittwochturnenden, 22.01.2011
(Von Ursula Düscher, 07.02.2011)

Treffpunkt: Samstag, 22.1.2011, 10:00 Sporthalle Ins
Tenü:wintertaugliche Bekleidung
Ziel:???????????? (nur den Organisatorinnen bekannt)


Bei bitterkalter Temperatur treffen sich um 10:00 elf warmeingepackte Turnende bei der Sporthalle in Ins. Die beiden Organisatorinnen, Biba Liechti und Kathle Gutmann, geben die 1. Marschroute durch. Der Wandertrupp setzt sich Richtung Ins Dorf in Bewegung wo, im Hotel Bären zur Freude aller, Kaffee und Gipfeli warten. Jupi, der Start der Reise ist geglückt! Frisch gestärkt warten wir auf unser Reisetransportmittel "Bus Margrit", das uns sicher und bequem an unser immer noch unbekanntes Reiseziel bringen wird. Nach einer kurzen "Spritztour" bei der Landi in Ins mit noch kürzerem Augenkontakt mit Bärnhard (är Katle ire Knuschperfude) brausen wir Richtung Kanton Freiburg. Dass, das Sprechen während der Fahrt mit der Chauffeuse nicht nur eine Floskel ist, haben wir in Murten erlebt. Autobahnauffahrt Richtung Bern verpasst, was solls, wir sind ja nicht auf der Flucht und in Mühleberg hat es ja auch noch eine! ;-)

Nun folgen wilde Spekulationen über unser Ziel, Paul Klee-Zentrum, Gurten, Niesen, Wengen, Grindelwald ja sogar Ambri-Piotta !?! wird für möglich gehalten. Biba wird das "Plöiderlen" zu viel und sie zaubert frische Brötli und Schokolade aus dem Rucksack. Nun herrscht für einen Moment Stille im Bus.. Kilometer um Kilometer, Kurve um Kurve nähern wir uns dem Ziel. Autobahnausfahrt in Richtung Frutigen, alles klar, wir werden in Kandersteg von Adolf Ogi erwartet. Oder doch nicht Kandersteg? Nein, Adelboden wir kommen, genauer gesagt Engstligenalp.

Bus parkieren, Fahrkarten und "Wasser" lösen, Gondel besteigen und ab geht's in die Lüfte. Hier einige Zitate der Reisegruppe: "Lueget einisch dä schön blau Himmu dört obe", "hesch gseh, dört klättere sie a de Ischzäpfe ume", "söu i itz scho die warme Händsche montiere", "nei i gloubes nid, i ha kei Empfang do". Nun sind wir oben angekommen und das Panorama ist einfach überwältigend, sensationell, megaschön. Sonnenschein, Schnee, Schnee und Schnee!!! Nächster Meilenstein auf unserer Reise: Snow Tube-Abfahrt in einem Schneekanal (Riesenschwimmring mit Bödeli zum draufsetzen)

Da wir ja immer noch nicht auf der Flucht sind, gönnen wir uns zuerst noch ein feines Käffeli mit Nidle oder so. und bereiten uns mental auf dieses Abenteuer vor. Tassen leer und ab zur Helmanprobe, kurze Instruktion und rein ins Vergnügen!!! Die erste Abfahrt wird mit Vorsicht genossen, die Zweite wird mit mehr Risiko genommen und bei der Dritten kommt es zu gewagten "Höllenritte" (Dank an Wale). Glücklich und unversehrt sind alle im Ziel angekommen und das Programm geht weiter. Wir folgen nun den Wegweisern des kleinen Rundgangs und bewundern die unberührte, verschneite Winterlandschaft bei traumhaften Bedingungen. Dank unserer guten Kondition bringen wir den Rundgang in einer sensationellen Zeit hinter uns, da bleibt ja noch ein wenig Zeit um unseren Teint in den Liegestühlen der Sonnenterrasse bräunen zu lassen.

Genug "gegrillt", der Hunger ist stärker und das Organisationsteam hat sich auch für diesen Fall gerüstet. Auf uns wartet das echte originelle Fondue-Iglu. Verschieden farbig beleuchtete Räume, zweckmässig aber sehr ansprechend eingerichtet, härzige Dekorationen, eine Bartheke aus Eis und Servicepersonal aus Fleisch und Blut. ;-) Eingewickelt in wärmende Wolldecken an zwei gedeckten Tische geniessen wir ein Aperöli, ein schönes Glas Wein (Chauffeuse ausgenommen) und anschliessend ein prima feines gemütliches Käsefondue inkl. Tee. Mmmh.... Ein Erlebnis, das man nicht jede Woche hat. Merci viu mou!

Nun drängt doch langsam die Zeit, Talfahrt ist um 17:00 und so müssen wir uns von den wärmenden Wolldecken verabschieden um mit der Gondel wieder ins Tal hinunter zu brausen. Plätze einnehmen, anschnallen und schon geht's Richtung Seeland. Die Heimfahrt verläuft verhältnismässig ruhig und so wird beschlossen, dass die Reise mit dem nochmaligen Besuch im Hotel Bären abgeschlossen wird. "Dr Ruedi Walther hets nähmlech am meischte wunger gno wo mir häregöh".


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