Durchzogene Resultate am Seel. Unihockeyturnier


Seel. Unihockeyturnier der Jugend in Ins, 8./9.3.2003
(Von Patrick Reusser, 26.05.2003)

Die neunte Ausgabe des Seel. Unihockeyturnier der Jugend fand dieses Jahr rund zwei Wochen früher statt als in anderen Jahren. Für die Inser Kids war der Anlass leider gerade am Wochenende direkt nach der Schneesportwoche; für einige spielte dies keine Rolle, andere jedoch waren von den "Strapazen" ihres Lagers deutlich gezeichnet.
Die älteren Mädchen und Knaben traf's etwas härter. Sie mussten bereits am Samstag nachmittag zu den Spielen antreten. Von zahlreichen Gesichtern konnte man die Müdigkeit förmlich ablesen, nichtsdestotrotz freuten sich die Kids auf den wohl geliebten Sport.

In der Kategorie A (Knaben Jg. 87-89) gingen gleich zwei Teams an den Start. Martin Schneeberger und Ueli Kramer betreuten je eine Mannschaft. Wir durften gespannt sein auf ihre Leistung, denn im Training nimmt der Unihockeysport einen grossen Stellenwert ein. Doch die Ernüchterung war gross, alle wurden auf den Boden der Realität geworfen, weder Ins 1 noch Ins 2 durften in der Finalrunde mitspielen.
Auch bei den Mädchen derselben Jahrgänge (Kat. C) gab's ein Team. Simone Kissling betreute die "müden" Mädchen. Sie waren zwar motiviert, aber dennoch, Kraft und Glück lagen an diesem Tag wohl weit entfernt.

Am Sonntag ging's bereits früh los. In den frisch gelüfteten Turnhallen begannen die Spiele um 8 Uhr morgens. Was den älteren Knaben nicht gelang, gelang dafür einen Tag später den Jüngeren: Unter der Betreuung von Roger Gatschet und Patrick Reusser konnten beide Teams der Kategorie B, wenn auch letztlich durch Los-Entscheid, in der Finalrunde mitspielen. Leider vermochten sich beide nicht gegen die starken Gegner durchzusetzen und beendeten das Turnier auf dem 5. Rang.

Die Mädchen der Kategorie D waren zwar etwas vom Pech verfolgt, von den 6 Teams konnten sie immerhin eines hinter sich lassen. Simone war erneut gefordert.

Bei den Kleinsten waren auch dieses Jahr wieder "neue" Gesichter dabei. Als Zuschauer ist es jeweils von Neuem amüsant, den Kleinsten zuzusehen: Die Handhabung eines Unihockeystocks kann so manchen zum Schmunzeln bringen. Aber wichtig ist das Dabeisein, das Mitmachen und letztlich auch, sich ab den kleinen Sachen zu erfreuen. Nachdem letztes Jahr teils gar kein einziges Tor erzielt werden konnte, sah's dieses Jahr ganz anders aus. Die Teams von Marc Gatschet und Regula Hauert konnten durchaus Tore schiessen, und so kamen sie auch zum einen oder anderen Sieg bzw. Unentschieden.

Auch unser Schiedsrichter Roger Garo hatte viel zu tun an diesem Tag. Sich bei so viel Lärm und bei so schlechter Luft über mehrere Spiele konzentrieren zu können, ist doch eine schwierige Aufgabe und bedarf sicherlich auch einer besonderen Leistung.

Auch hinter dem Buffet ging's an beiden Tagen wieder mit viel Engagement zur Sache. Der motivierte Festwirt Pidu Jenni gab sich von seiner besten Seite, es kamen mir nur lobenswerte Worte zu Ohren. Danke Pidu und deinen Leuten!!

Positives gibt's von der Spielplaneinteilung zu berichten. Nachdem die Kinder letztes Jahr früh morgens kommen mussten, um dann mit grossen Pausen aufs nächste Spiel zu warten, war die Spieleinteilung dieses Jahr wieder viel besser und sicherlich für alle Beteiligten viel angenehmer. Hingegen ist es relativ mühsam, wenn der Spielplan kurzfristig noch ändert, so dass man diverse Telefone machen muss, damit dann alle zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind. Zudem haben wir die Turnkreuze erst zwei Wochen nach dem Anlass erhalten. In diesem beiden Punkten könnte sich der Seel. Turnverband durchaus noch steigern.

Alles in allem war's für uns ein guter Anlass. Sportlich gab's zwar keine Glanzresultate, aber die Freude am Unihockeysport konnte wieder einmal so richtig ausgelebt werden.

Danke allen Helfern und Betreuern!
Patrick Reusser

 
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