Frei nach dem Motto: "Bitte warten!"


DTV Vereinsreise vom 17./18. August 2002
(Von Barabara Lewis, 14.10.2002)

Am Samstag, 17. August trafen sich zwanzig Frauen um unsere zweitägige Jubiläumsreise anzutreten.
Die erste Etappe führte uns nach Zürich, wo wir eine sehr interessante Stadtführung geniessen konnten. Wir sahen Gassen, Wandgemälde und einiges mehr, das wohl viele Zürcher selber nicht kennen. Danach hatten wir vier Stunden Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Während Vreni Probst, die an diesem Tag Geburtstag hatte, von einigen entführt und in die Jules Vernes-Bar eingeladen wurde, ging eine andere Gruppe in den Botanischen Garten und die letzte Gruppe fuhr zum Chinesischen Garten, von wo aus sie dem See entlang zurück lief.
Um fünf Uhr trafen wir uns wieder und bestiegen den Zug nach Eglisau. Wir bezogen als erstes die Zimmer in den beiden Hotels.
Nach einer Dusche und einem Apéro ging es zum gemeinsamen Abendessen im Hotel Rheinfels. Leider dauerte es etwas länger bis alle sowohl zu trinken wie zu essen hatten. Zahlreiche Diskussionen, wie die Mahlzeit vom Restaurant besser hätte organisiert werden können, verkürzte die Wartezeit jedoch auf ein erträgliches Mass. Barbara Gross hatte eine Glacetorte für Vreni spendiert und so fand das Mahl einen gemütlichen und zufriedenen Abschluss. Doch das dicke Ende kam noch: Die Wirtin brachte es tatsächlich zustande für fünf identische Menus vier verschiedene Preise zu verlangen. Nach langen Diskussionen und viel Rechnerei kamen die Betroffenen schliesslich zu einer Einigung. Eigentlich wollten wir danach noch irgendwo etwas trinken gehen, doch an diesem Samstag Abend war alles geschlossen. So fanden wir doch zu recht früher Stunde den Weg ins Bett.

Am nächsten Morgen liefen wir nach einem ausgedehnten Frühstück im Hotel bzw. im benachbarten Café über Buchegg nach Rüdlingen zum Rhein hinunter. Wir hatten auch an diesem Tag strahlendes Wetter und so kamen wir auf dieser Wanderung ordentlich ins Schwitzen. Zu unserem Glück fuhr bald nach unserer Ankunft bei der Anlegestelle ein Schiff zurück.
Vreni Schwab umgarnte den Kapitän in kürzester Zeit und durfte darauf das Schiff nach Eglisau lenken. Zu unserem grössten Erstaunen verliessen die Passagiere das Schiff nicht fluchtartig und wir kamen auch wohlbehalten an unserem Ziel an. Mit einem Coupe kühlten wir uns wieder ab. So verging auch die Zeit bis zur Abfahrt unseres Zuges.
Wir holten noch unser Gepäck im Hotel ab, wo wir es am Morgen hatten deponieren können und dann bestiegen wir den Zug heimwärts. Wir kamen müde und zufrieden in Ins an und genossen anschliessend noch den ausgezeichneten Service im "Kreuz" bei einem kleinen Abendessen.

Barbara Lewis


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