Gedanken zur Sportweek 2002



Sportweek 2002, 8. - 12. April 2002
(Von Patrick Reusser, 16.5.2002)
 

Zum ersten Mal organisierten wir Leiter der Jugendriegen Ins eine Sportwoche für Kinder unserer Abteilungen. Täglich, vom 8. bis zum 12. April, trafen sich rund 65 Mädchen und Knaben zu sportlichen Abenteuern. Die Sportweek, wie's auf Neudeutsch so schön heisst, bleibt in bester Erinnerung.

 

Ist Pädu nervös?
Wie ich aus eigener Erfahrung weiss, steht man am Montag vor so einem Anlass mit leicht nassen Händen vor der Turnhalle. Grund zur Nervosität hat mein keinen, trotzdem ist man gespannt, hofft, dass es endlich losgeht und nimmt sich ein letztes Mal vor, alles gut zu machen. Hab ich nicht zu wenig, hab ich nicht das falsche vorbereitet. Ständig gehen einem Fragen durch den Kopf; doch schon in Bälde würden sich diese beantworten lassen. Viel Vorfreude also, und ein klein wenig Nervosität.
Auch die Mädchen und Knaben wussten ja keineswegs, was da auf sie zukommen würde. Als Leiter spürte auch ich, dass sie sehr gespannt waren.

 
Riesige Genugtuung
Niemand wusste genau, was aus der Trainingswoche werden sollte, doch die grosse Anzahl von positiven Rückmeldungen hinterlässt für uns Leiter eine riesige Genugtuung. Zu hoffen bleibt, dass sich die Kinder noch lange an die schönen Tage erinnern werden.
Wir haben den Kindern einen Fragebogen zur Beurteilung der Sportwoche abgegeben. Alle hatten die Gelegenheit sowohl Positives wie auch Negatives festzuhalten. Zudem erhielten die Hauptleiter auch einen Fragekatalog, selbstverständlich mit leicht unterschiedlichen Fragen.

Nachfolgend fasse ich einige Meinungen zusammen.

 
"Unter guten Kollegen ist einem nie langweilig"
Michèle Hämmerli beispielsweise äusserste sich durchwegs positiv über die Trainingswoche. Vor allem war sie begeistert über den Ausflug am Mittwoch Nachmittag ins Heumoos. Auch vom Geräteturnwettkampf konnte sie als Siegerin (natürlich) nur gewinnende Worte finden. Mit den Stichworten "Super, duper, mega cool!", "Total sportlich" und "einfach genial" fasst Michèle diese Sportwoche kurz und bündig zusammen.

 

"Gut, Besser, am Besten"
Auch der Geräteturner David Kappeler war am Ende der Woche überzeugt, dass er bei der nächsten Sportwoche - falls es denn eine geben wird - sofort wieder dabei wäre. Er hatte besonders viel Spass gehabt beim Erlernen von neuen Teilen. Aber auch er wollte den gemeinsamen Ausflug als einen Höhepunkt genannt haben. Als Geräteturner fand er es auch schön, dass er zwei Nachmittage mit der Jugendriege mitturnen durfte. Mit den Worten "Gut, Besser, Am Besten" hält er die Sportwoche 2002 in bester Erinnerung.

 

Sportliche Fortschritte
Die teilnehmenden Kinder haben nach Daniels Meinung durchaus sportliche Fortschritte erzielen können. Silvan Vogel beispielsweise habe grosse Fortschritte in seinen koordinativen Fähigkeiten gemacht; und Michael Kramer konnten einige Technik-Schwerpunkte der LA näher gebracht werden.
Das Engagement der anwesenden konnte Dänu aber nicht darüber hinwegtrösten, dass lediglich sechs Knaben mit von der Partie waren. Er kann es sich nicht gänzlich erklären, weshalb die anderen Kinder nicht teilgenommen haben, hatte er doch ein reichhaltiges und vielfältiges Angebot vorbereitet.

Patrick Reusser

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